• Der Turn- und Sportverein München von 1860 e. V., kurz TSV 1860 München oder 1860 München, oft auch als Münchner Löwen, 1860, Sechzig oder Sechzger bezeichnet, ist ein Sportverein aus der bayerischen Landeshauptstadt München. Der im Stadtteil Giesing beheimatete Verein wurde am 15. Juli 1848 erstmals gegründet. Nach einem Verbot wegen „republikanischer Umtriebe“ gründete er sich am 17. Mai 1860 erneut. Die Gründung der Fußballabteilung erfolgte am 25. April 1899. Die Farben des Vereins sind Grün-Gold, bekannter ist jedoch das Weiß-Blau der Fußballabteilung. Der Verein hat 27.254 Mitglieder (Stand: 1. Juli 2025) und zählt damit zu den mitgliederstärksten Sportvereinen Deutschlands.

    Die Geschäfte der Profimannschaft sowie der U21 und der A-Junioren werden seit 2002 durch die aus dem Gesamtverein ausgegliederte TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA geführt. 60 % der Aktien gehören seit 2011 der HAM International Limited des jordanischen Geschäftsmanns Hasan Ismaik. Die restlichen Aktien hält der Verein. Die zur Geschäftsführung berechtigte und voll haftende Komplementärin ist die TSV München von 1860 Geschäftsführungs-GmbH, deren Anteile vollständig vom Verein gehalten werden.

    Nationale und selbst europaweite Bekanntheit erwuchs dem bis dahin noch vor dem Erzrivalen FC Bayern stärksten Verein Münchens vor allem in den 1960er-Jahren, als die Fußballmannschaft nicht nur den DFB-Pokal 1963/64 und 1966 die deutsche Fußballmeisterschaft gewann, sondern 1965 auch bis in das Finale des Europapokals der Pokalsieger vordrang, dort aber vor der Rekordkulisse von 100.000 Zuschauern im Londoner Wembley-Stadion West Ham United mit 0:2 unterlag. Zudem können die Fußballer auf zwei Vizemeisterschaften (1931 und 1967) und einen ersten Pokalerfolg im Kriegsjahr 1942 verweisen.

    Auch wenn der TSV 1860 München in der Öffentlichkeit hauptsächlich als Fußballverein bekannt ist, gab und gibt es im Verein weitere Abteilungen, die zum Teil auf nationale und internationale Erfolge blicken können. So holten Sportler des TSV 1860 München unter anderem dreimal olympisches Gold und mehrere hundert deutsche Meistertitel.

  • Nun hat’s keine Lizenz gegeben.


    Heute mit einem nachdenklichen Blick nach München.
    60 hat sich irgendwann für einen Investor entschieden, der hat zweifellos einen hohen 2 stelligen Millionen Betrag in den Verein gepumpt.
    Sie spielen in einer der letzten Bruchbuden der bundesdeutschen Profiligen, oft ausverkauft!

    Catering/ Stadionverträge, was für Alt und aktuelle Lasten drücken unseren Verein. Und trotzdem sind wir gewachsen, Trainingszentrum / 2 Liga, klar sind Fehler gemacht wurden. Trotzdem, so als Mitgliedergeführter Verein haben wir uns vielleicht nicht optimal, aber trotzdem vor allem wirtschaftlich auf gesundere Füße gestellt. Es ist nicht alles gut, es gibt Luft nach oben, alles richtig.

    Heute bleibt wieder die Erkenntnis: Verkaufe dich nicht!

  • Da gehe ich mit. Mit Geld sinnvoll/ verantwortungsbewusst umzugehen hat in allen Bereichen natürlich mit vielen Sachen zu tun.

    Begibst du dich in Abhängigkeiten und dann noch in eine einzelne, der dann natürlich mitreden / mitgestalten möchte, könnte es schwierig werden. Liegt sicher dann auch an den Vertragsmodalitäten.

    Abgesehen davon, du brauchst ja zum Geld vernichten nicht unbedingt einen Scheich, ein neuer Sportdirektor tust auch. Was ein gewisser Fredi beim Big City Club veranstaltet hat, und da reden wir noch nicht mal von seinem Geld, da scheint die Vereinsform wirklich egal zu sein.

  • Man kann insgesamt beobachten, dass der Trend davon weggeht, sich an Herrn Ismaik abzuarbeiten. Denn strukturelle und planerischen Entscheidungen innerhalb des Clubs wurden überwiegend nicht von ihm und seinem Team getroffen. Und dass irgendein Moosbauer von der Alm mit diesem Kapital überfordert ist, ist auch kein Geheimnis*. Das ist nicht exklusiv bei 1860 so. Deswegen verlieren ja fast alle Lottogewinner nach kurzer Zeit wieder ihr gewonnenes Vermögen.

    Man sieht am Beispiel von 1860, das "weniger verbreitete Finanzierungsmodelle" mit einer rechtlichen Regelungen kollidieren, die es (leider oder zum Glück) fast exklusiv nur in Deutschland gibt. Ich bewerte die Richtigkeit einer 51%-Regel nicht, aber allein dem Investor hier den schwarzen Peter zuzuschieben, trifft nicht den Kern und noch nicht mal den Apfel. Dieser Schuss landet bestenfalls beim Nachbarn drei Straßen weiter...

    * das ist ein plakatives Beispiel und soll keinesfalls diesen Berufsstand diskreditieren.

    Edited once, last by Dolce (June 4, 2026 at 3:04 PM).

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