Radsport ist der einzige Sport, bei dem sich Leute freiwillig auf ihren abartig teuren Aerobomber setzen, sich den Berg hochquälen und das Ganze dann auch noch als Leidenschaft deklarieren. Es ist herrlich absurd, denn für viel Geld & Schmerz gewinnt man puren Stolz, als hätte man gerade die Trans-Siberian Extreme hinter sich gelassen. Wenn im Fußball wegen jeder Kleinigkeit eine 60 sekündige Bodenkür aufgeführt wird, dann ist Radsport das komplette Gegenteil. Wie sagte einst Jean de Gribaldy: „Radfahren ist kein Spiel, es ist ein Sport. Zäh, hart und erbarmungslos, und es erfordert große Opfer. Man spielt Fußball, Tennis oder Hockey. Beim Radsport spielt man nicht.“ Es wird nicht gefallen, da wird einfach nur gelitten — still, hart und dann mit maximaler Geschwindigkeit. Von außen sieht das nach Leichtigkeit aus, von innen ist es vor allem Schweiß, Qual und die Frage, warum man sich das freiwillig antut. In dem Sinne, quält euch ihr Schweine, hoch vom Goldstrand, heute startet der Giro - Start ist in Bulgarien.
Radsport
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Blöd gelaufen mit dem Sturz im.Zielsprint, war wohl schon vor paar Tagen in Bulgarien Thema das der Abschnitt zu eng ist, da es vorher keine Selektio geben wird. Gibt in Burgas auch breitere Boulevards.
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Ja. D. Groenewegen von den Rose Rockets kann wahrscheinlich weiterfahren, so schlimm sah der nicht aus. Blikra, oder wie der hieß, kann mir nicht vorstellen, dass der heute an den Start geht.
Max Walscheid hat einen super Job auf dem letzten Kilometer gemacht und ist für J. Milan toll angefahren. Leider, war T. Teutenberg früh als 2. Anfahrer raus und J. Milan hat kurz eine Lücke aufgemacht, die das Soudal Team, um den Sieger, nutzte.
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Schade, dass es Storck nicht im Sprint schaffte, er wäre auch im Rosa Trikot des Gesamtführenden gewesen.
Fieser Chrash 23 km vorm Ziel bei strömendem Regen und 60km/h bei dem 6 von 8 UAE Fahrern in der Leitplanke landen. J. Vine und M. Soler müssen direkt ins Krankenhaus. A. Yates fährt die Etappe blutend zu ende. Für UAE ist der Giro gelaufen. Ich glaube, Jan Christen beisst direkt ins Lenkrad, als er es mitbekommt. Was das für Auswirlungen für die Tour hat, wird man sehen. Almeida hatte wegen Formschwäche schon auf den Giro verzichtet.
Straßen in Bulgarien sind in einem miesen Zustand, vor allem die. Man hat gesehen, dass die Straße neu gemacht wurde. Leider dauert es, bis Asphalt seine Griffkeit erzielt. Dafür muss die oberste Bitumenschicht abgefahren werden. Wenn in der Zeit Regen drauffällt ist es wie Schmierseife...
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Straßen in Bulgarien sind in einem miesen Zustand, vor allem die. Man hat gesehen, dass die Straße neu gemacht wurde. Leider dauert es, bis Asphalt seine Griffkeit erzielt. Dafür muss die oberste Bitumenschicht abgefahren werden. Wenn in der Zeit Regen drauffällt ist es wie Schmierseife...
Der Giro ist ja nun ni irgendein Kirmesrennen, Straßen können sowohl in Bulgarien wie auch Italien/Frankreich/ Deutschland genau diesen Zustand haben. Von den Kopfsteinpflaster bei den Tagesrennen mal ganz abgesehen. Wieviel Risiko sind die Fahrer bereit zu gehen oder sollte man unter gewissen Bedingungen nicht starten oder weiterfahren. Kann man diese Frage überhaupt beantworten? Schneller, höher, weiter. Hat das der Pater Henri Didon so gemeint?
Ein scheiß Restrisiko bleibt immer, aber die Nummer war ( wieder mal) zu wild. -
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